Bemerkenswert

Mein Theater Leben

Ich bin vernarrt in meinen Beruf. Sprich mit mir. Lebe mich.

Als ich auf die Welt kam, sagte meine Mutter: „Da ist Athlet Graulich!“ Meine Schwester nennt mich zärtlich Burschi.
Ich bin vor fast 30 Jahren in diesen wunderschönen Beruf hinein gewachsen. Ich bin einfach hinaus ins Land und legte los wie ein Wandersbursche. Heute wirke ich mitten in einem brodelnden Team, welches so heiß atmet, wie ich es mir eigentlich immer gewünscht habe.
Hier in Bad Hersfeld 2016, tobe ich mich aus, auf der Bühne, hinter der Bühne, auf der Wiese. Ich kann meine ganze Zuneigung für diesen Beruf zeigen. Die Resonanz der Menschen in dieser Stadt, in diesem Land ist herrlich. So viel Aufmerksamkeit, Liebe und Unterstützung kann man nur bejubeln.

 

Café Landlust empfängt unsere Theater!

Meine lieben Nachbarn in der kleinen Johannesstrasse sind Sabine und Joachim Heil mit ihrem Café Landlust. Mehr Heimat in der Fremde kann es für mich Berliner Pflanze kaum geben. Die Beiden lieben das Theater und unterstützen mich wo es geht.
Heute starte ich bei ihnen meine Theater Blog Reihe. Einen Namen hab ich noch nicht. Vielleicht passt das Motto „Burschi kommt!“ Oder „Auf Wanderschaft, mit Burschi!“

Was meint ihr? Viel Spaß jedenfalls beim gucken eines kleinen Interviews im Café Landlust, schon mal ganz schön fröhlich und aufschlussreich?
Ganz am Anfang stand Ariane Mnoushkin mit ihrem Theater du Soleil. Als ich ihren Film „Moliere“ zum ersten Mal sah, wusste ich: Ich bin Schauspieler. Gebt mir Rollen. Ich komme! Hier sind Impressionen zu ihrer Arbeit!

 

 

Energie!

 

Danke für Eure Anregungen und Kommentare vorab. Euer Markus

Bemerkenswert

#DieWirklichkeitFlieht

  • Wachsen aus der Mitte heraus, im mütterlichen Bauch – das tut gut! Da ist es gemütlich. Der Puls zweier Herzen, ausreichend Nahrung, gedämpfte Geräusche und ein sanftes, indifferentes Licht. Der Halbschatten innigster Zweisamkeit. Ich habe Teile meines Babyarmbandes aus dem Krankenhaus immer bei mir. Es stammt aus dem Jahr 1964. Ich möchte es unbedingt behalten und mich immer daran erinnern, wo ich geboren bin: in Deutschland – ein Gebilde, das Dank der Alliierten angeblich nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankfurt am Main als Aktiengesellschaft eingetragen worden ist und heute in dieser Form als das Bundesfinanzministerium Politik betreibt.
  • Genau das ist der Grund, warum das Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen „Goldman Sachs“ eine derartige Macht über Deutschland erlangen konnte. Es geriet mit seinem Verhalten in der Europäischen Schuldenkrise und seiner Verflechtung mit der europäischen Politik in die Schusslinie, weil es der griechischen Regierung gegen hohe Beträge geholfen haben soll, die nationalen Schulden zu vertuschen. Also so was!  Was wäre das schön, wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten: Die Holländer tauschen einfach am 27. August 1664 bei ihrer Kapitulation in der Schlacht um Manhattan ihren damaligen Regierungssitz Neu Amsterdam nicht gegen eine Handvoll Muskatnussbäume in Südostasien. New York wird niemals gegründet und „Goldman Sachs“ erscheint nicht auf dem Parkett der Weltpolitik und Weltwirtschaft, sondern hoffentlich als Gas-Wasser-Scheiße-Betrieb in New Jersey. Dann ist aber auch nicht ganz sicher, dass ich geboren werde bzw. wer ich dann sein werde. Deswegen habe ich mein Babyarmband als Referenz dabei: Falls die kollektive Umkehr wider Erwarten ganz plötzlich doch geschieht, weiß ich, wo ich hin muss. Nach Berlin – in meine Heimatstadt! Da bin ich bei meiner Mama und sicher. „Könnte bitte alles so rein sein und so schön, wie die frühe Mutter-Kind-Liebe? Ich sag es ja nur, lieber Gott. Am Ende des Tages lass bitte deinen Willen geschehen. Okay?“ Donnerwetter: Mein Alter Ego hat Manieren gelernt.
  • Meine Wahrnehmung wird sehr viel bewusster, je länger ich abstinent lebe. Das Leid in der Welt „draußen“ war schon vorher für mich schwer auszuhalten. Jetzt springt es mich an wie eine Katze, die nach einem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen ausgerechnet mich, einen unbeteiligten Passanten, auserkoren hat, ihr Erste Hilfe zu leisten! Ich sehe genauer hin und jammere nicht nach dem Motto: „All das Leid und Unrecht in der Welt! Wie kann Gott das nur zulassen?“ Es gibt die Art von Menschen, die anderen Leid zufügen. Und es gibt die Art von Menschen, die versuchen, ein rücksichtsvolles Leben zu führen. Ich kenne viele Menschen, die bereit sind für eine Umkehr, hin zu Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Die Frage ist: Zu wem möchte ich gehören? Wenn ich heute nicht mit einem oder zwei Gebeten durch den Tag komme, dann bete ich eben ein drittes oder viertes Mal. Das Beten ist die größte Kraft, die ich kenne.
  • Es ist erstaunlich, was die Wissenschaft bis heute erreicht hat. Die Physik, Biologie und Chemie haben Erklärungen gefunden für die Entstehung des Lebens und vieles mehr. Ja und? Kaum einer erkennt, dass auch diese Fähigkeiten und Erkenntnisse Geschenke von Gott sind. Auch darum glaube ich erst recht an ihn, denn ich bekomme das Wissen von ihm geschenkt. Anwenden kann ich dieses Wissen aus meiner Mitte heraus, wo Gott ebenfalls einzieht, wenn ich ihn einlade. „Seine Spielsachen sind schon da!“ Damit lädt mich mein Sohn Julius gerade zu einer Partie Backgammon ein, während er über meine Schulter grinst. „Komm, Papa! Mach mal eine Pause.“ Wir entscheiden uns für ein regelrechtes Turnier: Vater, Mutter, Kind im Wechsel. Der Verlierer geht mit dem Hund Gassi. An der Basilika drehen sich die Kräne rückwärts.
Bemerkenswert

Okay, ich versuche.

Morgen wird alles anders; vielleicht!

Greta K (Markus) singt zur coolen Mucke (Fabio Duwentester), klick mich an.

„Gleich komm ich an gepatscht, und in Null Komma Nix zieh ich meine Fäden.

Ich bin zwar nicht der Kraken Paul, nur seine Schwester, mit nem Riesenmaul. He, he, he!

Guten Tag, gestatten, mein Name ist Krake. Pass gut auf, wo ich jeden meiner acht Arme parke. Ein Arm ist immer frei und reserviert für Dich.

Die Zukunft für uns, Dein Orakel,

Das bin ich!

Hm! Genau! Und wenn ihr habt, was ihr wollt, dann hole ich mir meinen Teil.

So ist der Deal, so wird’ s gemacht!

He, he, he! Ich lauf einfach quer durch Euer Leben, und schnapp mir, was ich will.

Einfach so. Das ist mein Preis, denn

Ich orakle Eure Zukunft

Aus der Gischt des Meeres.

Was immer ihr Menschen wollt

Ihr auch bekommt.

Aber zieht Euch warm an, denn

Mit mir kann man nicht nur gewinnen.

Bei mir gibt’ s einfach keine Extrawurscht.

Ach, was – so ein Blödsinn. Ich bekomme immer was ich will. So ne Frechheit! 

So, Jungs – nu macht mal nen ordentliches Solo!

Greta wünscht und Greta gewinnt!

Ihr verliert immer!

Schnapp, schnapp, schnapp!

Ihr Flitzpiepen!“

 

Tiefer

Bemerkenswert

Event – Lesung

2015

Die Lesereise geht weiter (…Markus mit seiner Autobiografie »Markus, glaubst du an den lieben Gott?«)

Am 26. Oktober 2015 um 19.30 Uhr liest Markus Majowski in der Komödie Winterhuder Fährhaus aus seiner Autobiografie »Markus, glaubst du an den lieben Gott?«.

Wann: Montag 26.10.2015 | 19:30 Uhr
Wo: Komödie Winterhuder Fährhaus | Hamburg

Weitere Informationen und Tickets »

Noch hab ich ein Smartphone und einen Computer, die mich bereits rundum vermessen. Nichts ist umsonst. Ich bewege mich wie der große Vogel in einer Pfütze. Bedächtige, selbstbewusste Schritte mit breitgefächerten Krallen. Die Pfütze riecht nach Schnäppchenfalle. „Mit mir nicht“, rede ich mir ein. „Ich check das!“ Selbst zauselige Spiesser, die den Stinkefinger in der Süddeutschen Zeitung heben, gaukeln mir nichts vor. Die kritische Masse, die Nerds im Netz werden das System einfach umkippen. Die sind frech. Kurz nach der vollständigen Spiegelung der Realität in der virtuellen Welt wird es spannend. Meine bedächtigen Schritte werden schneller und mit ein wenig Angst im Bauch hebt mein grosser Vogel ab. In den Flug. In meine analoge, kleine Welt. Mein Zuhause. Ohne Smartphone und Computer, bitte. Wie Enzensberger gestern bei Beckmann grinsend sprach, weg mit dem Überflüssigen Zeug. Noch bin ich nicht bereit, das Wasser der Pfütze ist herrlich kühl. Frisch fühlt sich mein Tippen auf der Tastatur an. Wie lange noch? Wie lange noch brauche ich diesen Kick? Datenstrom mit Euch, Ihr heimlichen Schnäppchen Versprecher. Ihr arbeitet mit determinierten Algorithmen. Meine Forderung: Klare Zielsetzungen und Grenzen für alle Intelligenten Analyse- und Informationssysteme und ihre Auftraggeber. Und das ist Utopie. Wer sagte gleich noch, „Zur Utopie muss ich mich selbst erziehen!“ Ich fang mal an, nur für heute: Ganz nach der Devise eines nichtdeterminierten Algorithmus: „Bier oder Wasser“ Das Ergebnis unterscheidet sich, je nach dem welches man wählt. Wasser, – ganz klar.

G24ST

Ich bitte um Hilfe und danke, täglich.
Ich bitte um Hilfe und danke, täglich.

Gesucht. Gefunden. (Gott im Kino.)

Am  9. Mai um 19.30 Uhr liest Markus Majowski im Rahmen der Veranstaltungsreihe »GOTT im Kino« aus seiner Autobiografie »Markus, glaubst du an den lieben Gott?«.

Die Lesung: Samstag, 9. Mai 2015, 19:30 Uhr – Eintritt 10 Euro

Das Thema: Sonntag, 10. Mai 2015, 10:30 Uhr – Eintritt frei!

im Apollo Filmtheater Limbach-Oberfrohna.

Weitere Informationen und Veranstalter »

Ein kurzer Einblick: Markus Majowski – Internetview auf BILD.de (Download PDF) »

Termine 2014
27.01.2014  ABC Buchhaus, Hamburg

10.02.2014  Gaststätte „Zum Alten Bahnhof“, Gödenstorf

17.02.2014  Pastor-Lensch-Haus, Pries-Friedrichsort, Kiel (Veranstalter: Buchhandlung Almut Schmidt, Kiel)

24.03.2014  SCM Shop Fallersleben, Wolfsburg

04.04.2014  Christliche Buchhandlung Ute Lomtscher, Roßwein

09.05.2014  Ev. luth. Kirchengemeinde Zum guten Hirten, Elmshorn

16.05.2014  Sucht- und Drogenberatungsstelle Teterow

19.09.2014  Bücherwurm, Aalen

20.09.2014  Landesgartenschau, Schwäbisch Gmünd

05.10.2014  Stiftung Creative Kirche, Witten

08.10.2014  Buchhandlung Blana, Frankenberg

10.10.2014  Credo Buchhandlung Johannes Bader, Aidlingen

Termine 2013

17.09.2013 Bücherei Germete in Warburg bei Kassel 19.30 Uhr

18.09.2013 Blaukreuz Zentrum Kreuzberg in Berlin 19.00 Uhr

19.09.2013 Endingen bei Freiburg i. Br. 19.30 Uhr

24.09.2013 Alpha BH in Köln ??? Uhr 25.09.2013 Alpha BH in Siegen 20.00 Uhr

17.10.2013 Bonifatius Buchhandlung in Paderborn. 20 Uhr

24.10.2013 Kathedralforum am Bebelplatz, Berlin 20Uhr

25.10.2013 Ev. Bücherstube Gotter in Crimmitschau 19.30 Uhr

08.11.2013 Missions Buchhandlung im Ludwig Harms Haus in Hermannsburg 19.30 Uhr

12.11.2013 Buchhandlung Johannesstift in Berlin 19.00 Uhr

14.11.2013 Mayersche in Dortmund 20.15 Uhr

15.11.2013 Buchhandlung Thon in Ahlen in Westfalen 19.00 Uhr

27.01.2014  ABC Buchhaus, Hamburg

10.02.2014  Gaststätte „Zum Alten Bahnhof“, Gödenstorf

17.02.2014  Pastor-Lensch-Haus, Pries-Friedrichsort, Kiel (Veranstalter: Buchhandlung Almut Schmidt, Kiel)

24.03.2014  SCM Shop Fallersleben, Wolfsburg

04.04.2014  Christliche Buchhandlung Ute Lomtscher, Roßwein

09.05.2014  Ev. luth. Kirchengemeinde Zum guten Hirten, Elmshorn

16.05.2014  Sucht- und Drogenberatungsstelle Teterow

19.09.2014  Bücherwurm, Aalen

20.09.2014  Landesgartenschau, Schwäbisch Gmünd

05.10.2014  Stiftung Creative Kirche, Witten

08.10.2014  Buchhandlung Blana, Frankenberg

10.10.2014  Credo Buchhandlung Johannes Bader, Aidlingen

Bemerkenswert

Gewahrsein / Event

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Markus Majowski: DAS LIEBE KIND !

  • Webseite: komoedie-hamburg.de
  • APHORISMEN UND VERSE VON WILHELM BUSCH SOWIE AUS MEINEM BUCH: „Markus, glaubst du an den lieben Gott?“ Erschienen beim Neukirchener Verlag.

Vorverkauf ab dem 19. August (für Abonnenten ab dem 20. Juli)

Die Veranstaltung findet im Theater KONTRASTE (kleiner Saal im Winterhuder Fährhaus) statt

Komödie Extra

 

Laufzeit: 05. Dezember 2016

Mit seiner Großmutter war sich Markus Majowski immer einig: „Der da oben sieht alles. Aber er petzt nicht!“ 

Der Schauspieler Markus Majowski kennt die Höhen und Tiefen eines Menschen, der in der Öffentlichkeit steht, und er hat für sein Leben eine neue Balance gefunden. Glaube und Zweifel haben ihm dabei den Weg gewiesen.  Die Reise seines Lebens ist gewürzt mit interessanten Anekdoten und Geschichten. Seine unverwechselbare Tollpatschigkeit, die man auch von seiner Figur aus den Telekom Spots kennt, ist zum schreien komisch. Ruhig und gelassen, mit einem spitzbübischen Grinsen im Gesicht.  Markus ist ganz anders ist, als man ihn aus dem Fernsehen kennt.

Seine Großmutter ist der Anker seiner verträumten und zugleich aufregenden Welt. Von ihr weiß er: „So wie ich bin, bin ich gemeint!“  Ein fröhliches Lese Event, Gott sei Dank!

 

Das iBook gibt es hier.

Zitat aus „Markus, glaubst du an den lieben Gott?:

„Mein ganz persönlicher Wunsch.  Ich wünsche mir manchmal ein klares Gewahrsein. Etwas, das zwischen Wahrnehmung und Bewusstsein liegt. Etwas, das meinen Sinn schärft für das, was wahres Glück ausmacht. Was ist dieses Glück? Ich ahne, dass alles Ansehen, Prestige und Erfolg nichts sind gemessen an der selbstlosen Liebe.

Mein Humor erkennt die Spur der Liebe und versucht überall dorthin zu kommen, wo sie schon mal war. Manchmal möchte ich mich einfach ins Gras legen und träumen, am helllichten Tag. Ohne Erinnerung – zum Beispiel an meine Zahnspange, die ich nachts gegen das Zähneknirschen trage. Und ohne Erinnerung an die Sauerstoffmaske, die ich einige Nächte im Gesicht hatte – nach dem Seminar: „Der Tod kommt im Schlaf, tue jetzt etwas dagegen!“ Ohne Erinnerung an die endlosen Stunden im Februar, die ich in der Schlafklinik verbracht habe, diese Schlafklinik und dieses Partnerseminar, das meine Frau für mich gebucht hat, damit unsere Ehe nicht in die Brüche geht. Hat prima geklappt! Meine Frau macht seitdem einmal im Jahr mit einer Freundin Urlaub auf Ibiza. Mädchenzeit – Sonnenschein. Gleichzeitig schickt sie mich in den Odenwald – im Februar – gegen meine Nackenverspannungen und die schlechte Durchlüftung der Nase. Also gegen das Schnarchen. Aber auch zur Vertiefung unserer total abgefahrenen, sexuell ferngesteuerten Facebook-Partnerschaft:

„Liebling, bist du am Strand?“ „Ja, mein Dickerchen! Und Du?“ „Im Ü40-Workshop: Lass locker, träum dich gesund!“ „Hammer!“ „Ja! Total krass. Ich rock sie alle.“ „Prima. Ich schick dir einen Sonnenstrahl.“ „Danke, hier regnet es.“ „Toll! Du bist mein Held! Träum schön.“ „Mach ich.“ „Bis später.“ „Hm.“ „Markus?“ „Ja?“ „Ich liebe deine X-Beine.“

Ich habe auch von dem Moment geträumt, wenn ich die ersten Reaktionen auf dieses Buch bekomme. Alles ist Licht und Liebe. Meine Mutter backt einen Kuchen, die Freunde sind wieder Mal alle unterschiedlicher Meinung. Ich tanze auf einer Wolke bei Facebook, habe überhaupt keine Nackenverspannungen, der Odenwald ist fern und ich mache meine Leser und Leserinnen glücklich. Glauben sie mir, ich träume, so schnell ich kann!“

Markus auf Hoher See

Familienurlaub auf dem Meer: Herbstferien-Kreuzfahrten mit MS EUROPA
Klick mich!
Von Progreso nach La Guaria 

Diese Reise der EUROPA 2 entführt die Gäste zu traumhaften Karibikstränden. Höhepunkte sind die Mayastätten in Chizen Itza mit der Pyramide des Kukulan.
Literaturinteressierte Gäste freuen sich auf die Lesungen mit Schauspieler Markus Majowski. Musikalisch untermalt wird die Reise im Rahmen von MS EUROPA 2 UNPLUGGED durch Akustikkonzerte von Sonophonic & Fetsum & Thomas Godoj. 

MM

E_Bike_Theater

Mein Theater Leben ist schnell.

Ich bin da zu hause, wo ich willkommen bin. Als ich Angelika Riebold in Bad Hersfeld treffe, ist mir klar: Angekommen. Ich darf mit dem Corratec Life Bike meine Gelenke schonen und gerate nicht mehr ausser Atem. Ich bin schnell an vielen Orten und erkunde fleißig das Ländle.

 

Konfuzius schreibt:

„Wollen wir in die Ferne reisen, so müssen wir zunächst das Nahe durchqueren; wollen wir in die Höhe hinaufsteigen, so müssen wir ganz unten damit beginnen.“

Markus schreibt:

„Bin ich froh auf diesem Flecken Erde unterwegs, da eine tapfere Frau mir den Ritt mit meinem Velo schmackhaft gemacht; bin fit und ein bißchen wie weise: Strampeln, was das Zeug hält. Täglich in Veränderung. Entwicklung stündlich. Von Minute zu Minute ruhiger in meiner Mitte!“

Klarheit mit meiner Sinuswelle

  

Mir wurde klar, dass ich mich mehr auf dem richtigen Weg befinde, als mir bewusst ist. Ich lebe angemessen. Mein Wahnsinn nimmt ab.
Mein Leben ist heute reich an Liebe. Das war früher anders. Irgendwann als Kind habe ich zum ersten Mal die klebrige Substanz wahrgenommen, die dafür bestimmt ist, romantische Verwicklungen zu befördern. Vorherbestimmung im Wandel und in der Vollendung. 
Die Gravitationswellen, die entstehen, wenn meine Höhere Macht ein – und ausatmet. Der bewegliche Staub des scheinbar spielerischen Verwirbelns, ähnlich der Sahne in meinem Mocca, im ersten Moment des Kontaktes beider Zustände. Wasser und Creme. 
Eine Energie, die zwischen den Dingen in Bewegung ist, zwischen Menschen, zwischen ganzen Planeten und sogar darüber hinaus. 
Die Begegnung mit dem ersten Menschen, der sich von mir angezogen fühlte und welchen ich abstoßend fand, geschah ungefähr zeitgleich mit der Begegnung mit dem Menschen, von dem ich angezogen wurde, und welcher mich abstoßend fand. Mein Leben ist so verlaufen, dass die Mischung aus dem Schrecken und den Erstaunen über das Unmögliche, es mir sehr lange ermöglicht hat, Liebe nicht finden zu müssen. Ich war blind und taub und habe mich teilweise allergisch verhalten. Gut so. Nur so konnte ich mich über die Abwehr hinwegbewegen, um schließlich wiederzukommen.
Ich bin angekommen. Und ich freute mich, als ich begriff, dass ich im Kontext stehe, laufe, schwimme, fliege, liege. Was auch immer. Und ich weinte, wenn ich mich wieder fortbewegte. Doch das ist meine große Sinus Kurve. Hin und Weg. Weg und Hin. Hin und Weg. Ich darf das heute annehmen.
Heute habe ich Annahme gelernt, Verantwortung und Vertrauen. Alles bleibt gleich, dem Höhern Wandel ergeben. Das Außen und Innen. 
Die Annahme macht mich ruhiger, die Sinus Welle wird milder im Ausschlag. Die Verantwortung macht mich stark, die Sinus Welle wird kompakter. Das Vertrauen macht mich leichter, die Sinus Welle ist deutlicher. 
Ich kann aus dieser neuen Haltung heraus panische, krankhafte Zwanghaftigkeiten vermeiden. Ich bin heute in meinem angemessenen Kontext unterwegs. Und mein Wahnsinn ist nicht mehr im Vordergrund. Er ist nur noch ein Echo im Raum. Dort bin ich unterwegs. Und ich muss heute nicht immer wieder das selbe ungesunde tun und ein anderes Ergebnis erwarten. Klarheit mit meiner Sinuswelle.

Küchengeheimnis

Ich bin frei, wenn ich mich bewege. Ich kann mich sehen, wenn ich auf mich schauen. Ich höre mich, wenn ich spreche. Ich sterbe nicht.

Co schwanger und so.

Es ist Anfang 2004, und unser Sohn geht auf Startposition. Soviel ich später mitbekomme, hat er sich bereits mit dem Kopf in Richtung Beckenkanal gedreht. Das hat er gut gemacht, – er kann ja nicht wissen, dass es so nicht klappen wird. Im Bauch meiner lieben Frau Barbara ist jetzt einiges los. Langsam aber sicher müssen sich Mutter und Kind mit einander arrangieren. Ich versuche das weitestgehend zu koordinieren und bekomme dabei eine handfeste Nackenstarre. Ich hab da wohl etwas missverstanden.

Wir haben drei Namen für den Filius ausgesucht und können uns nicht entscheiden. Julius klingt sehr schön und ist klassisch, Qimo klingt japanisch – ist aber eine Erfindung von uns – und Sylvester geht auf meinen Großvater Majowski zurück. Der, der aus dem Wald kommt.

Qimo gefällt mir sehr! Es ist eine Kombination aus dem „Qi“ was im Chinesischen die Lebenskraft bedeutet und dem englischen „Motion“! Also wäre die Bedeutung dieses Namen: Kraft, die bewegt. Toll, – genau das richtige für mich! Ich bin emsig bemüht, meiner Frau bei zu stehen, trotz eines mittlerweile ausgewachsenen Halswirbel Syndroms meinerseits. Ich bleibe einfach immer in Bewegung, das hilft bestimmt. Ich weiss ja, – gemeinsam werden wir es hinbekommen. Ich, die Sirene! Ich hab aber plötzlich auch tausend andere Dinge im Kopf. Ich beschliesse zum Beispiel, ein Tagebuch zu schreiben. Mal wieder. Okay – aber diesmal soll es für die Ewigkeit sein.

„Guten Morgen, lieber Tag. Heute fühle ich mich wunderbar und ich bin co – schwanger, denn mein Kampfgewicht liegt jetzt bei 20 Kilogramm über normal!  Und ich habe mir einen meiner Wünsche erfüllt: hier ist mein Tagebuch.  Erzählungen aus  meinem Leben mit vielen lieben Freunden und der Dokumentation wachsender Bäuchen von zwei erwachsenen Menschen, die sich lieben.  Die positiven Dinge möchte ich erzählen, die wirklich „schlimmen“ lass ich weg.“

Auch mein alter Ego –  Icke genannt –  wird hier Einzug halten.  Und da ich einst auch den „Cookie“ gespielt habe – bei den sieben Zwergen –  gibt es hier natürlich ein paar  lustige Koch Rezepte.  Ich bin so aufgeregt, wegen der Schwangerschaft meiner Frau, dass ich tagelang das Selbe koche, im vollen Besitz meiner körperlichen, jedoch nicht meiner geistigen Kräfte.

„Das folgende – von mir während der Schwangerschaftsgymnastik entwickelte und nach dem anschließenden Yoga kreierte – Rezept ist so treffsicher und lecker, dass mein Sohn später Jahre lang in einem Piraten Look rumrennt. Des weiteren gewinne ich das Promi Dinner im Fernsehen mit genau dieser Speise und ein paar anderen Tricks (geheim), – fliege dafür aber meinerseits im Piraten Look bei der vierten Runde von Let‘s Dance (RTL) raus. Wegen Übergewicht auf den letzen Metern.

Thunfisch-Lasagne mit Freibeuter Salat (auf Bambus Tellern zu servieren)

ZUTATEN

175 g Lasagne Blätter  6 Stk.Tomaten100 g Parmesan gerieben 1 Stk.Zwiebel 500 g Spargel grün 300 g Mozzarella / Basilikum Blätter

Soße Nr. 1: 1 Stk. Zwiebel 50 g Butter 50 g Mehl 400 g Thunfisch 600 ml Milch 1 Pr Salz 1 Pr Pfeffer 0.5 TL Senf  1 TL Worcester Soße 175 g Cheddar Rahmstufe100 ml Hühnerbrühe 100 ml Crème Fraîche

Soße Nr. 2: 4 Stk. Tomaten 2 Stk. Zwiebeln 0.5 Stk. Knoblauchzehe 100 ml Hühnerbrühe 3 EL Tomatenmark

Soße Nr. 3: 1 Stk. Avocado 1 EL Sonnenblumenöl 3 Spr  Balsamico 50 g Frischkäse 1 Pr Pfeffer 1 Pr Salz

2 EL Mango Chutney 2 Stk. Feigen  frisch 100 ml Hühnerbrühe

Freibeuter Salat: 4 Blatt Radicchio Salat gemischt 50 g Moosbeere frisch 3 EL Pinien Kerne 0.5 Stk. Papaya  200 ml Vollmilch Joghurt 2 TL Limetten Saft 1 Pr Salz 1 Pr Zitronenpfeffer

ZUBEREITUNG:

Für die Lasagne den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Spargel waschen und klein schneiden. In einer Pfanne mit Zwiebel ca. 15 Minuten andünsten.

Für die Soße Nr. 1 die Zwiebel in einem Topf in heißer Butter goldbraun dünsten. Mehl darüber stäuben und unter Rühren 2 Minuten köcheln lassen. Dann den Thunfisch in Würfel schneiden und dazugeben. 3 Minuten anbraten. Den Topf von der Kochstelle ziehen, die Milch einrühren, Salz und Pfeffer zufügen und nochmals aufkochen. Senf und Worcester Sauce unter die Sauce mischen und weitere 2 Minuten kochen lassen. Den Cheddar dazugeben, mit etwas Hühnerbrühe unter Rühren auflösen lassen dann mit Crème Fraîche verfeinern.

Für die Soße Nr. 2 die Tomaten waschen und ebenfalls klein schneiden. Mit den Zwiebeln und dem Knoblauch andünsten. Mit Hühnerbrühe aufgießen und mindestens 2 Stunden köcheln lassen. Zum Ende hin Tomatenmark zugeben.

Für die Soße Nr. 3 die Avocado schälen und pattieren, mit Sonnenblumenöl, Aceto und Frischkäse zerquetschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann Mango Chutney und Feigen dazugeben. Mit Hühnerbrühe zu einer cremigen Soße verrühren.

Eine Auflaufform mit Butter ausfetten. Zuerst eine Schicht Thunfischmasse (Soße Nr. 1) hineingeben, Lasagne Platten darüber decken, wieder Thunfischmasse darauf streichen und die Oberfläche mit Spargel belegen. Zweite Schicht mit der Soße Nr. 2 und einigen Tomaten- und Mozzarella Scheiben belegen. Die dritte Schicht mit Soße Nr.3. bestreichen und so fortfahren, bis alle Zutaten/ Soßen verbraucht sind.

Zum Schluss den Parmesan über die Lasagne streuen, mit Tomatenscheiben dekorieren, mit Alu Folie abdecken und in den Ofen schieben. Nach 25 Minuten die Folie abnehmen und weitere 15-20 Minuten backen. Vor dem Servieren nochmals mit Parmesan bestreuen und jedes Stück Lasagne mit einem Blatt Basilikum dekorieren.

Für den Freibeuter Salat den Orangen-Mango-Joghurt mit dem Limetten Saft verrühren. Mit Orangenpfeffer und Salz abschmecken und die Blattsalate damit anmachen. Die Papaya und die Cranberries zufügen. Zum Anrichten den Salat pro Portion in ein Radicchio Blatt geben und mit Pinien Kernen bestreuen. Daneben ein rechteckiges Stück Lasagne platzieren.

Tipp: Die Lasagne schmeckt ein- oder zweimal aufgewärmt am besten.

Während ich dies schreibe, stelle ich mal wieder fest, dass es gar nicht so einfach ist, Linkshänder zu sein.  Zum Beweis habe ich ein paar Fotos von meiner Handschrift gemacht!“

Hier habe ich gerade eine günstige Handhaltung probiert  – funktioniert es vielleicht so?  Ja, so ist gut.  Ungewöhnlich aber  gut. So, mein Lieber! Jetzt geht‘s weiter. Ich habe das Buch nach rechts unten gedreht. Jetzt fasse ich den Füllfederhalter etwas höher am Griff. Es kommt immer auf eine entspannte Haltung an. Das macht dann Spaß!

Mein Management hat einen interessanten Kontakt aufgenommen zu einem Redakteur von 3nach9 Uhr. Der möchte mit mir etwas besonderes erleben in der Sendung am 23. Januar. Nur noch wenige Tage bis zum vorhergesagten Geburtstermin unseres Sohnes.

Meine Idee für die Sendung ist ganz gut. Ich habe einen kleinen Roboter gebaut mit Namen Chapeaux.  Ich werde den kleinen Apparat etwas modifizieren und bei ihm eine Spracheingabe installieren.“

Jetzt muss ich direkt noch erwähnen, dass ich wirklich sehr dankbar bin für die Weiterentwicklung von Spracheingabe an Computern im Jahr 2012. Da schreibe ich nämlich dieses Buch, was Sie – werter Leser – gerade in Händen halte. Ich kann ja ziemlich schusselig sein, aber das funktioniert echt prima. Ich freue mich dass mein Computer so gut mit mir zusammen arbeitet. Alles was ich aufgeschrieben habe, kann ich jetzt ganz hervorragend in ihn hinein diktieren. Danke dafür, lieber Gott. Ich bin begeistert.

„So, zurück zu 3nach9. Ich schaffe das – mein Roboter wird fahren –  oder laufen. Egal, Hauptsache er bewegt sich. Er wird eine Art Zweites Gesicht haben, indem ich ihm meinen SX 45 oder meinen oben drauf setze – in sein Roboter Angesicht. Der SX 45 ist ein Smart Phone der ersten Generation. Schließlich werde ich den Roboter von meinem Computer fernsteuern und ihm über WLAN den Impuls für das SX 45 zum Singen geben. Dazu muss ich mir aber erstmal eine WLAN Karte kaufen, und noch so ein paar andere Dinge. Das mache ich morgen. Singen wird der Roboter über eine MP3 Datei aus meinem Media Player und das Lied wird gregorianisch sein: „In Paradiesum“!  Sehr schön und angemessen dieser Choral.

„In paradisum deducant te angeli;
in tuo adventu suscipiant te martyres,
et perducant te in civitatem sanctam Ierusalem.
Chorus angelorum te suscipiat,
et cum Lazaro, quondam paupere,
æternam habeas requiem.“

„Zum Paradies mögen Engel dich geleiten,
die heiligen Märtyrer dich begrüßen
und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem.
Die Chöre der Engel mögen dich empfangen,
und durch Christus, der für dich gestorben,
soll ewiges Leben dich erfreuen.“

Den Karajan musste ich gar nicht lange üben, den konnte ich noch aus Kindheitstagen. Für die Sendung habe ich mich dann doch entschieden, von Richard Strauss  „Eine Alpensymphonie“  zu dirigieren. Das hat ganz schön Eindruck gemacht, obwohl ich so aufgeregt war – wie selten in meinem Leben.

„In Paradisum“ hab ich live gesungen. Quasi als Bonus. Ich glaube das war aber dann in einem anderen Interview beim Privat Fernsehen, die ja so was auch immer sehr zu schätzen wissen. Wenn die wüssten, dass ich mich eigentlich nur ablenken wollte von meiner inneren Aufregung. Apropos – über mein „Inneres Kind“ möchte ich hier auch noch was los werden. Das bin ich ihm schuldig, aber bitte etwas Geduld. Mist – ich schieb das wieder vor mich her. Und ich finde das komisch.“

Ich tippe jetzt doch lieber selber die Worte in den Computer, der schreibt einfach immer wieder den selben Satz falsch: ich finde das nicht komisch. Geht doch!

„Gut, so weit möchte ich jetzt gar nicht ausholen. Unser Julius kam jedenfalls pünktlich. Und wenn ich hier schreibe, dass er genau am selben Tag und exakt auf die Minuten geboren wurde, an dem mein geliebter Vater Heinrich dreizehn Jahre zu vor gestorben war, – so ist das die Wahrheit. Ich bin so sehr mit meinem Glauben verbunden, dass ich der Überzeugung bin, mein Vater ist oft an meiner Seite gewesen in schwierigen Stunden. Als unser Sohn versuchte, dem Licht der Welt entgegen zu streben, da hatten er, meine Frau, unser Sohn und ich siebenunddreißig Stunden Geburtsarbeit hinter uns. Die natürliche Geburt blieb zwar ein Wunschdenken, aber alles ging gut. Weil es vorher bestimmt war. Dieses Kind und diese Mutter sollten leben. Meine Nackenstarre war schlagartig verflogen, und die Geschichte mit der „Engelskraft, die bewegt“ sollte sich sehr interessant weiter entwickeln. Doch davon später.

Auf dem Standesamt jedenfalls wurde der Name von unserem neuen Erdenbürger eineuropäisiert – er heißt nun Julius Kimo Sylvester Majowski. Kimo ist mein Lieblingsname. Und es tönt der Himmel, wenn ich ihn sage. Warum? Das frage ich nicht, es fühlt sich einfach gut an.“