DIE 3 SÜNDER

Mein Name ist Markus Majowski.

Schauspieler und Regisseur, bekannt geworden mit Humor (Telekom Werbung „Der Mann mit / ohne Schnur“ oder Comedy „Die Dreisten Drei“).

Derzeit arbeite ich im vergnügten Team mit Pfarrer Bernd Seifert und Rapper Kevin Neumann für unser Bühnenprogramm, „Die 3 Sünder“, das im Herbst zum ersten Mal auf Tour geht!

Reden Sie mit uns nach Herzenslust über Physik.

Tour im Oktober 2018

DIE DREI SÜNDER

(Spannendes Talk-Theater)

 

 

Unser erster Gast stellt sich am Besten selber vor:

Mein Name ist Stefan Gotthold (Planetarium Berlin), ich bin Astronomie-Blogger, Astrofotograf und Social Media Manager.

349286D6-FD49-456A-8055-4D921073CA5E
Stefan Gotthold

 

Neben meinem bisherigen Werdegang (Lebenslauf) finden Sie hier auch Publikationenvon mir und Referenzenüber mich.

Natürlich können Sie sich hier auch über meine aktuellen Termineinformieren oder falls ich Ihr Interesse geweckt habe können Sie mich hier auch buchen (Buchungen).

Ihr Stefan

„Die 3 Sünder“, das ist „Talk-Theater“, in dem wir uns zunächst als chaotische Männer WG präsentieren. Sehnlichst warten wir „Backstage“ auf unseren verspäteten Ehrengast aus Wissenschaft, Bildung oder Forschung. Das Publikum darf uns dabei zu schauen. 

Wir fragen uns nach einer Weile, „Bewegen wir uns auf unser Talk Ereignis zu oder davon weg?“

Ein schwarzes Loch könnte nicht komplizierter sein. Der Ereignishorizont wird zu einem ganz speziellen Ort, und für uns ist plötzlich spürbar, wie ähnlich das zu erwartende Ereignis einer “Feuerwand” gleicht, auf die wir zu allererst treffen. Lange bevor wir das Ereignis erreichen, werden wir scheinbar durch diese Feuerwand terminiert… indem wir aneinander zerren und uns nicht ohne Spaß gegenseitig zerpflücken.

In den ersten 20-30 Minuten geraten wir „christlichen“ Männer also ganz unchristlich aneinander. 

Mir, Markus wird unterstellt, ich hätte heimlich getrunken. Mit meiner abwechslungsreichen Lebensgeschichte erzähle ich, wie der Weg vom letzten Glas in die Anstalt aussieht. Da geht also nichts mehr rein bei mir.

Bernd hat mit der Abwesenheit seiner Frau zu kämpfen, die ihm sonst immer alles zum Anziehen rauslegt. Er hat Angst, sich in den Zwängen seiner längst überwunden Eitelkeit zu verlieren und kompensiert diese Angst, in dem er Kevin seine Lieblingssüssigkeiten weg nascht.

Die Süssigkeiten sind im Bauch von Markus noch viel besser aufgehoben, ich muss mein Gewicht halten.

Kevin ist in die Bühnentechnikerin der Tour verliebt. „Gott, wann schickst Du mir endlich die richtige?“  Er bringt Bernd und Markus mit seinem Rap Gesang kurzzeitig in eine Glaubenskrise. 

Mitten in einen komischen Wutausbruch von Markus platzt unser Talk Gast herein und nimmt seine Gastgeber erstmal ordentlich auf die Schippe. Die Größe und Form seines Schattens, er kommt effektvoll beleuchtet durch den Zuschauerraum, hat alle  Eigenschaften eines Schwarzen Loches. Scheinbar quantenmechanisch wabert sein Schatten auf die Bühne.

Nachdem er uns mit einer Sofortbild Kamera fotografiert und anschließend die Bilder kurze Zeit zum Schweben bringt, eröffnet er das Thema „Dunklen Materie“, eine hypothetischen Substanz, die sich nur durch ihre Gravitationskraft bemerkbar macht und feuert damit kraftvoll in den langersehnten Ereignishorizont.

Man lernt sich kennen, diskutiert miteinander über Gott und das Leid in der Welt. Und wir ermöglichen das, was Physiker am Liebsten tun: nach Herzenslust über Physik reden. Sehr zum Vergnügen des Publikums kommt man der Frage nach dem Wirken Gottes am Ereignishorizont eines Schwarzen Loches sehr nahe, als Kevin endlich der Bühnentechnikerin einen Antrag macht. 

Diese entpuppt sich als ältere Schwester von Markus  und verwandelt sich damit in eine unerreichbare Singularität. 

Ähnlich unerreichbar ist wohl Gott? Oder kommt es nur auf die Perspektive an? Ist man drinnen oder draussen? Strahlen wir weiter nach unserem Tod in winzigen Energie Partikeln, wenn wir in Liebe scheiden? Oder in Hass? Oder in Beidem?

Am 7. September liefen wir auf dem Sender ERF in der Sendung „Gott sei Dank!“ mit einem Interview.  Hier die YouTube Wiederholung der Sendung: https://youtu.be/traFoPGrkfM

TOUR TERMINE IM OKTOBER 2018

19.10.2018, um 19:30 Uhr / Evangelische Stadtkirche
Pfarrstr. 20, 36266 Heringen

20.10.2018, um 19 Uhr / Schlosskirche Burg Greifenstein
Talstraße 19, 35753 Geifenstein

21.10.2018, um 18 Uhr / Evangelische Dorfkirche Kapellen
Bendmannstrasse 1, 47447 Moers

Programm-Download (PDF 3,5 MB) »
Foto-Download (JPEG 2,2 MB) »
Zum Blog und Promo-Video »

(C) FOTO: DIRK DEHMEL

IMG_9300_MUSTER_WW

Ausraster im Dschungel

Beim Thema: „Ausraster von Majowski“ im Dschungel, beruhen die vorhanden Pressezitate auf unvollständigen Informationen.

Markus Majowski ist zum Stilschweigen über den genauen Hergang der OFF Record Situation verpflichtet, – nach der eigentlichen Prüfung / der gewonnen Schatzsuche kam es zum anschließendem Jubel (ohne Fessel)! Es handelt sich hierbei um gestellte Filmsituationen mit komplettem Film Team, nach Regie Vorgabe und in der Verantwortung eines sogenannten Realisators.

Erst im Anschluss an die eigentliche Prüfung wurde Majowski wieder angekettet, angeblich für Schnittbilder, und anschließend für mehrere Minuten an der Fesselwand vergessen. Später wurde er nach Rauswurf und bei Ankunft im Hotel gefragt, warum er so ausgerastet sei.

Da er die eigentliche Sendung noch nicht gesehen haben konnte, bezog sich Majowski bei seiner Antwort auf die Schatzsuche und die Fesselaktion, welche er offensichtlich mit großer Hingave „übertrieben“ gespielt habe.

Markus antwortete wahrheitsgemäß, den Ausraster nur gespielt zu haben.

Erst als er erfuhr, dass besagte OFF Record Situation, entgegen der ausdrücklichen Bitte des verantwortlichen Realisators, Stillschweigen zu bewahren, also doch gesendet worden war, zog Majowski übereilt seine Konsequenzen.

#DieWirklichkeit

  • Wachsen aus der Mitte heraus, im mütterlichen Bauch – das tut gut! Da ist es gemütlich. Der Puls zweier Herzen, ausreichend Nahrung, gedämpfte Geräusche und ein sanftes, indifferentes Licht. Der Halbschatten innigster Zweisamkeit. Ich habe Teile meines Babyarmbandes aus dem Krankenhaus immer bei mir. Es stammt aus dem Jahr 1964. Ich möchte es unbedingt behalten und mich immer daran erinnern, wo ich geboren bin: in Deutschland – ein Gebilde, das Dank der Alliierten angeblich nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankfurt am Main als Aktiengesellschaft eingetragen worden ist und heute in dieser Form als das Bundesfinanzministerium Politik betreibt.
  • Genau das ist der Grund, warum das Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen „Goldman Sachs“ eine derartige Macht über Deutschland erlangen konnte. Es geriet mit seinem Verhalten in der Europäischen Schuldenkrise und seiner Verflechtung mit der europäischen Politik in die Schusslinie, weil es der griechischen Regierung gegen hohe Beträge geholfen haben soll, die nationalen Schulden zu vertuschen. Also so was!  Was wäre das schön, wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten: Die Holländer tauschen einfach am 27. August 1664 bei ihrer Kapitulation in der Schlacht um Manhattan ihren damaligen Regierungssitz Neu Amsterdam nicht gegen eine Handvoll Muskatnussbäume in Südostasien. New York wird niemals gegründet und „Goldman Sachs“ erscheint nicht auf dem Parkett der Weltpolitik und Weltwirtschaft, sondern hoffentlich als Gas-Wasser-Scheiße-Betrieb in New Jersey. Dann ist aber auch nicht ganz sicher, dass ich geboren werde bzw. wer ich dann sein werde. Deswegen habe ich mein Babyarmband als Referenz dabei: Falls die kollektive Umkehr wider Erwarten ganz plötzlich doch geschieht, weiß ich, wo ich hin muss. Nach Berlin – in meine Heimatstadt! Da bin ich bei meiner Mama und sicher. „Könnte bitte alles so rein sein und so schön, wie die frühe Mutter-Kind-Liebe? Ich sag es ja nur, lieber Gott. Am Ende des Tages lass bitte deinen Willen geschehen. Okay?“ Donnerwetter: Mein Alter Ego hat Manieren gelernt.
  • Meine Wahrnehmung wird sehr viel bewusster, je länger ich abstinent lebe. Das Leid in der Welt „draußen“ war schon vorher für mich schwer auszuhalten. Jetzt springt es mich an wie eine Katze, die nach einem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen ausgerechnet mich, einen unbeteiligten Passanten, auserkoren hat, ihr Erste Hilfe zu leisten! Ich sehe genauer hin und jammere nicht nach dem Motto: „All das Leid und Unrecht in der Welt! Wie kann Gott das nur zulassen?“ Es gibt die Art von Menschen, die anderen Leid zufügen. Und es gibt die Art von Menschen, die versuchen, ein rücksichtsvolles Leben zu führen. Ich kenne viele Menschen, die bereit sind für eine Umkehr, hin zu Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Die Frage ist: Zu wem möchte ich gehören? Wenn ich heute nicht mit einem oder zwei Gebeten durch den Tag komme, dann bete ich eben ein drittes oder viertes Mal. Das Beten ist die größte Kraft, die ich kenne.
  • Es ist erstaunlich, was die Wissenschaft bis heute erreicht hat. Die Physik, Biologie und Chemie haben Erklärungen gefunden für die Entstehung des Lebens und vieles mehr. Ja und? Kaum einer erkennt, dass auch diese Fähigkeiten und Erkenntnisse Geschenke von Gott sind. Auch darum glaube ich erst recht an ihn, denn ich bekomme das Wissen von ihm geschenkt. Anwenden kann ich dieses Wissen aus meiner Mitte heraus, wo Gott ebenfalls einzieht, wenn ich ihn einlade. „Seine Spielsachen sind schon da!“ Damit lädt mich mein Sohn Julius gerade zu einer Partie Backgammon ein, während er über meine Schulter grinst. „Komm, Papa! Mach mal eine Pause.“ Wir entscheiden uns für ein regelrechtes Turnier: Vater, Mutter, Kind im Wechsel. Der Verlierer geht mit dem Hund Gassi. An der Basilika drehen sich die Kräne rückwärts.

img_0878

Fliekus durchdringt.

Fliekus emphiehlt: Einlesenswert

Fliekus denkt. Die Wahrheitsmaschine hat zwei kleine Stahl Platten. Es geht der Strom langsam durch die Hand, knüpft sich mit Nässe an die Bahnen der Nerven. Er fließt durch Körper und Maschine, und während die Gedanken die Fragen – lange bevor sich der Ton aus dem Mund erhebt – beantworten, achtet der Verstand auf den Amplituden Ausschlag des Gegenübers. So funktioniert auch mein Gehirn. Die Platten sind meine Resonanzkörper, der Strom ist die Welt, die Hände sind meine Augen, die Nässe ist die Reizmasse und der Rest folgt der Schwerkraft.

Als Kind habe ich mich immer gewundert, warum ich das spüren muss. Die Kampfbereitschaft und das Manipulieren in der Gruppe. Es ist ein Zeichen von hoher Anpassungsfähigkeit, das Spiel mit zu spielen, sich selber aber Auszeiten vom Feuerwerk des Funktionierens zu nehmen. Das konnte ich lange nicht. Entweder ich hab mitgemacht, oder ich ließ mich überrolllen. Heute, wenn ich mag, kann ich die Spannung aufrecht halten, während ich mich gleizeitig ausklinke und vorsichtig die Welt vermesse. So werde ich nicht überrollt, kann zurückhaltend agieren und zuhören. Euer F.