Drang und Wiederstand

Die Mühe, die ich aufbringe, um den Schmerz zu erleben ist nichts, gemessen an der formenden Kraft der Zerstörung. Zwei ungleiche Kräfte reiben sich aneinander in mir. Und im Aussen. Ungleich in Art und verwandt in Kraft. An mir selbst schuftet sich das Biest ab. Jeder Tropfen Blut fügt sich in das Gerippe eines neuen Wesens, eines neuen Werkes. Und nicht halten will ich es und keinen Irrglauben gegen einen anderen eintauschen. So bleibt die Definition von Wahnsinn sichtbar; immer und immer zu das selbe zu tun und ein anders Ergebnis zu erwarten. Nicht tragbar. Frisch lieber ans Schlummern jetzt. Und frisch lieber ins farbige Treiben des neuen Tages. Der Wiederstand gegen das Stehenbleiben hält mich am Leben. So lange Gott will.

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Autor: Markus ist Majolo

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