Täglich

MM, alias Fliekus schreibt.

Das Schliessen der Augen hat die besondere Kraft des Ankommens im Augenblick. Ein Sammeln. Eindrücke sammeln. Aushalten. Das Öffnen der Augen. Meinungen. Das Es. Das Gegenüber wahrnehmen.

Sie haben sich heute gewundert, beim Aufwachen? Ihre Träume sind so wirklich, dass sie in den Tag hinein wachsen? Das ist normal. Sie haben sich am Abend sehr verausgabt, und der ganze vorherige Tag war wirklich sehr anstrengend. Zwei Möglichkeiten gibt es. Entweder sie versuchen so weiter zu leben, wie immer. Oder sie sind schon mittendrinn in einem Wachstum, das natürlich auch etwas weh tut. Hören sie das Kratzen in den Wänden? Das sind nicht die ANDEREN. Das sind nur die Mäuse, ganz kleine liebliche Mäuse. Die ANDEREN haben keine Zeit für sie. Die ANDEREN sind mit sich selbst beschäftigt. Geheimdienste, Pharmaunternehmen, Poitiker, Terroristen – alle laufen um sich selbst herum, im Kreis. Die sorgen sich um sich selbst. Die sind bemühmt, Schadensbegrenzung für ihr Ego zu betreiben. Alles kommt jetzt an die Oberfläche. Es ist die Zeit, auf die sie, lieber Leser gewartet haben? Wenn sie der sind, von dem ich glaube, dass sie es sind. Wenn sie das hier lesen, und sie spüren ein leichtes Jucken am Auge – bleiben sie dran. Lesen sie weiter, aufmerksam. Ich kann nur wenig auswerfen, aber es kommt. Ich darf hier schreiben.

Die Bewegung in sozialen Netzwerken garantiert kein friedliches Miteinander. Es ist immer die eigene Verantwortung. Anständigkeit ist ein Fremdwort, und sie existiert doch. Erst belächelt, dann bekämpft, bewundert und beneidet. Hineingetaucht mit Mut. Los, Freunde! Es funktioniert.

Ich bin der, der dahinter schaut. Und jetzt muss ich rennen. Bis bald. Doll wach.

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Autor: Markus ist Fliekus

Ich bin ein Schauspieler. Neben dieser Tätigkeit widme ich mich verstärkt dem Schreiben von Geschichten für Kinder. Siehe: http://www.wormser-zeitung.de/lokales/kultur/nibelungenhorde-begeistert-mit-stueck-das-blaue-fluestern_14493985.htm Sowie:"Modjo & Mütze" im Baumhausverlag. In meinen biographischen Erzählungen, die im Frühjahr 2013 erschienen sind, bin ich mir selbst auf vollkommen andere Art begegnet. Ich bin ein pausbackiger Mensch. Über die Jahre reife ich zu einem wahren Wonneproppen, der eine große Euphorie und Harmonie in seiner Mitte trägt. Die Harmonie gefällt meiner Seele. Um sie zu beschützen, riskiere und opfere ich viel. Die Euphorie nährt mein Ego, und das bereitet mir auf Dauer eher Schwierigkeiten. Die Kraft, die in mir entsteht, ist ein Geschenk und ein Fluch zugleich. Sie treibt mich zu Höchstleistungen an. Da ich als junger Mensch nicht weiß, dass die Harmonie, die ich beschützen will, Gottes Gesetz unterworfen ist, leidet meine Seele. Sobald ich außen auf Widerstand stoße, bläst sich mein Ego auf. Es wird ein großer Ballon mit einer dünnen Haut. Und meine Seele schrumpft, je größer mein Ego wird. Wenn der Ballon endlich zerplatzt, liegt meine Seele am Boden, und die Harmonie ist beschädigt. Ich habe im Lauf der Jahre gelernt, meine Euphorie ein wenig zu dämpfen. Meine innere Harmonie bleibt mein Antrieb. Nur hat dieser ein neues Ziel: Nicht für mein Ego strebe ich nach Höchstleistungen, sondern für eine höhere Macht, die meine Seele nährt. Etwas, das größer ist als ich selbst. Wenn mal etwas schief läuft, braucht mein Ego sich nicht gekränkt zu fühlen. Es ist nicht betroffen. Als ich sehr spät in meinem Leben erkenne, dass nur Gott diese höhere Macht für mich sein kann, wird meine Harmonie trotz aller Rückschläge zu etwas Unzerstörbaren in meiner Mitte. Perfekt wird mein Leben dadurch allerdings nicht. http://neukirchener-verlage.de/artikel/zeige/156.035/

2 Kommentare zu „Täglich“

  1. ja das ist wahr oft nehmen wir andre meinungen an mal bessert sich was zum Guten mal werden wir auf den richtigen Weg zurück gelenkt. der Trick ist bei dem hören auf andre jedoch nicht zu vergessen auf sich selbst zu hören…

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    1. Wie wahr. Und meine Wünsche, die ich in den Äther sende, schicke ich mit einem Lächeln. Lass mich bitte bei mir bleiben. Gib mir bitte die Kraft, auch Ablehnung auszuhalten. Denn ich bin eben einfach nur ich. MM

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