VITA

Markus Majowski

Ich wurde Sohn eines bekannten Cellisten in Berlin geboren,  absolvierte von 1983 bis 1987 die Schauspielschule von Else Bongers in Berlin, wo ich mein Theaterdebüt gab. Parallel machte ich eine Gesangsausbildung.

Im Anschluss an ein Engagement am Fränkisch-Schwäbischen Städtetheater (heute Landestheater Dinkelsbühl) kehrte ich 1989 nach Berlin zurück und spiele dort ständig an der Komödie, am Theater am Kurfürstendamm und am Renaissance-Theater. Ich war darüber hinaus fünf Jahre festes Ensemblemitglied vom magazin, der off-Theater Bühne von Martin Wölffer.

Nach einem Auftritt in drei Episoden der Schwarzwaldklinik bin ich seit 1988 in Film und Fernsehen tätig.

Schnell wurde ich auch im Film und Fernsehen umtriebig und „erfolgreich“, vor allem im komischen Fach, so in der dreiteiligen Fernsehkomödie „Höllische Nachbarn“ oder in der Kinokomödie „7 Zwerge – Männer allein im Wald“. Von 2002 bis 2008 tummelte ich mich als Bewohner in der Sat.1-Comedy-WG „Die dreisten Drei“. 2012 spielte ich in der ZDF-Dora Heldt-Verfilmung „Ausgeliebt“, die Fortsetzung „Unzertrennlich“ mit mir wurde im Februar 2014 ausgestrahlt. Das Publikum liebt mich in den Werbespots für die Deutsche Telekom. Seit 2015 bin ich mit den Spots für den Rosa Riesen wieder online:

Meine Vielseitigkeit konnte ich auch in ernsten Rollen als Assistent von „Tatort“-Kommissar Brinkmann und an der Seite von Ulrich Mühe in der ZDF-Reihe „Der letzte Zeuge“ beweisen.

Dem Theater bin ich jedoch immer treu geblieben. 2010 verkörperte ich eine der Hauptrollen in „Ein Heimspiel“ von Charles Lewinsky in der Komödie im Marquardt in Stuttgart, so wie die zwei folgenden Jahre auf Tournee. In Hamburg spielte ich 2013 an der Komödie Winterhuder Fährhaus die Hauptrolle in „Der Mann, der sich nicht traut“ und war mit dem Stück in der Spielzeit 2014/15 in Köln im Theater am Dom zu sehen. Im August 2015 komme ich mit dem Renner nach Berlin an das Theater am Ku Damm. Als Volker schmetterte ich bei den Nibelungen-Festspielen 2013-2014 rasant die alte Sage in die Runde.

Im Frühjahr 2015 begann dann die spanisch-deutsche Ära „Der Kredit“ mit Ilja Richter an der Komödie in Berlin:

http://www.komoedie-berlin.de/produktionen/der-kredit.html

Reinhardt Wengierek schreibt: „Sicherheit, das ist das allererste, was eine Bank ausforscht, bevor sie einen Kredit gibt. Doch nicht nur im Geldgeschäft steht Sicherheit ganz oben, vielmehr spielt sie in unser aller Leben eine zentrale Rolle: Alle Welt will Sicherheit! Doch Anton Herberg (Ilja Richter), der einen Kredit will von einer Bank, hat keine. Also sagt der Filialleiter (Markus Majowski) „Nein!“. Das ist die glasklare Ausgangslage für die so intelligente wie bissige Konversationskomödie „Der Kredit“ des in seiner Heimat äußerst populären und erfolgreichen Autors Jordi Galceran aus Barcelona (die herrlich spitzzüngige Übersetzung stammt von Stefanie Gerhold).

Doch was da offensichtlich ganz klar und sicher ist, hier der erfolglose Antragsteller, da der souveräne Finanzmann, verwischt sich in atemberaubender Geschwindigkeit. Die Böden, auf denen die beiden Ungleichen stehen, beginnen zu wanken, die Machtverhältnisse verschieben sich, Sicherheiten bröckeln, Ungewissheit wuchert auf geradezu beängstigende Art – der Motor dieser frappierenden Umwertungen sind die Eloquenz und Lebensweisheit des durchtriebenen Schlawiners Herberg, der den Zweifel in die Fassade der sicheren Selbstgerechtigkeit des stur geradeaus blickenden Finanzbürokraten sät, der dabei schließlich mehr als nur ins Stolpern gerät. Es kommt zu scharf geschliffenen Rededuellen und aberwitzigen Kollisionen am Rande der Farce zwischen den beiden so gegensätzlichen Männern; trotzdem können beide was voneinander lernen. Großartiges, erfrischend hintersinniges Unterhaltungstheater unter Regie von Martin Woelffer voller überraschender Wendungen und unglaublicher Pointen; mehr wird hier nicht verraten.
Großartig wird die Chose aber auch durchs optimale Casting – nämlich die beiden hinreißenden Protagonisten Majowski & Richter, die sich behende, zuweilen gar atemlos jagen durchs Textgebirge mit seinen schroffen Gipfeln und steilen Abhängen – oder sich gegenseitig halten und stützen, wenn’s denn extrem gefährlich wird. Nicht verpassen! (en suite bis 26. April 2015)“

Meine Kenntnisse als Coach, Redakteur und Regisseur konnten in über siebenundzwanzig Jahren Berufserfahrung reifen. Ebenso bin ich als Buchautor tätig. (Modjo & Mütze” Eine Kinder – und Jugend Buchreihe im Baumhaus Verlag). Die Kinderbücher sind zu einem Theaterprojekt gewachsen. Gemeinsam mit Joern Hinkel, dem Regieassistenten von Dieter Wedel und heutigen Künstlerischen Leiter der Festspiele Bad Hersfeld, entstand 2014 in Worms „Das Blaue Haus“ mit der Jugendgruppe „Nibelungenhorde“ e.V.! Das Theaterstück befasst sich mit der Geschichte des vermeintlich friedlichen Widerstands gegen einen weltweit agierenden Lebensmittelkonzern, der, obwohl Wasser ein Menschenrecht ist, damit weltweit Geschäfte macht, und das nicht immer auf legale Weise. Bundesweit haben sich Jugendliche gemeldet, um bei diesem Projekt mit dabei zu sein. Die Aufführungen waren klasse. Seit her bin ich mir sicher, dass ich junge und ältere Menschen in dem Beruf des Schauspielers gut beraten und coachen kann.

Bei einem Theaterstück ist es nicht geblieben. Zusammen mit meinen Co Autoren Janina AufderMauer und Joern Hinkel entwickeln wir in einem Writers Room daraus eine TV Serie.

Mit meiner Autobiographie „Markus, glaubst du an den lieben Gott? bin ich derzeit deutschlandweit auf Lesereise.

Klar: Natürlich stehe ich auch weiterhin auch als Schauspieler vor der Kamera und auf der Bühne.

Mit dem lustigen Theater Stück „Charlys Tante“ geht es im Winter 2015 / 2016  Düsseldorf zu Besuch bei der Komödie an der Kö weiter.

Und das passiert unteranderem in Bad Hersfeld in 2015:

http://veranstaltungen.meinestadt.de/bad-hersfeld/event-detail/32657430

Mit Joern Hinkel:

http://cms.bad-hersfeld.de/CMS_docs/bad-hersfelder-festspiele.de/vita_2015/hinkel_joern.pdf

Und dem Ensemble:

http://www.bad-hersfelder-festspiele.de/ensemble/sommernachts-traeumereien.html

Der Markus

http://www.majowski.com

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